Maeb's andere Baustelle


Was , du hörst noch ?




Es gibt Leute die hören die Flöhe husten , andere hören das Gras wachsen . Wer kennt sie nicht ? Darum soll es aber nicht gehen auf dieser Seite .
Eine andere Spezies möchte ich vorstellen hier , zu denen auch ich mich zähle .
Da sind die Schwerfälligeren , die Begriffstutzigen bei denen man manchmal schmunzelt und sich geduldig wiederholt . Ach ja ...
" Hä ?? " . Ach Mensch - warum machst deine Ohren nicht auf ?
Manchmal nervts einem und man lässt den Mensch mit dem : " Hä ? " einfach stehen - soll er doch selber sehen wie er zurecht kommt .
Mit der Zeit unterlässt der mehr und mehr dieses lästige : " Hä " ? - einfach weil es auch ihm lästig geworden ist , ständig nachfragen zu müssen .
Und irgendwann fragt er dann überhaupt nicht mehr.
Es fängt an schwierig zu werden . Wer nicht fragt bekommt keine Antworten - und wer keine Antworten bekommt fragt nicht . Na , oder umgekehrt .
So ein Hä ? - Mensch zieht sich zurück , ja doch - in dem Masse wie sich die anderen von ihm zurückziehen ohne es eigentlich zu merken .
Nu machma ein Punkt wirste jetzt denken : Was können andere dafür wenn jemand nicht hört ? Nichts , das stimmt ... Es ist einfach ein Problem .
Sein Problem .
Mein Problem ... Richtig : Ich bin so einer , ein Hä ?? Mensch .
In der Schule schon . Ständig Mittelohrentzündung und Watte in den Ohren weil das Zeug nur so raus tropfte . Damals war das keine grosse Sache . Hä ? - "Was : Hä ??" (!!) Und schon setzte es eine Ohrfeige . Es klatschte , und das Ohr - oh Wunder - manchmal war es dann sogar wieder offen .
Bei wichtigen Dingen wie zum Diktat oder so , habe ich mir dann sogar selber aufs Ohr gehauen damit ich möglichst viel verstanden habe . Zur Strafe musste ich dennoch meine ganze Schulzeit immer in der vordersten Bank sitzen . Mindestens schien es mir eine Strafe für mich zu sein , denn mich erwischte man sofort wenn ich irgendwas anstellte . Braver Junge .
Nun , man gewöhnt sich an alles . Ich lernte damit umzugehen dass ich nicht wie andere das Gras wachsen hören konnte . Vieleicht war es sogar ein Segen für mich dass es mich schon in der Kindheit getroffen hat . Ich konnte mich noch als Kind arrangieren damit . Irgendwie ist es sogar in Vergessenheit geraten dass ich schlecht hörte , so gut hatte ich es kaschiert .

Peinlich ins Bewusstsein gekommen ists mir erst wieder bei der Musterung zum Militär .
Wie das so ist , man musste sich zur Wand stellen und sich ein Ohr zu halten . Ich hielt mir das linke Ohr zu und wartete . Na ja , ich hörte den Arzt erst als er sich vor mich stellte und mich anschrie : wieso ich nicht antwortete - ob ich mir erlaube ihn verarschen zu wollen ?? !!
Jetzt erst schaute er sich meine Ohren auch innen an und , ja klar - Trommelfell perforiert . Kein Wunder also,zum Militär habe ich nie gemusst .

Später habe ich mich so durchs Leben gewurschtelt . Nur Leute die mich gut kannten wussten dass ich Schwierigkeiten mit dem Hören hatte .
Ansonsten mogelte ich so gut ich konnte . Je nach dem Tonfall der anderen antwortete ich mit ja oder nein , nickte oder verneinte . Musste mir vieles zusammen reimen und , gar manches endete natürlich mit Missverständnis . Und eben - mit der Zeit zog ich es immer öfter vor , Gesprächen aus dem Weg zu gehen wenn es mir möglich schien . Telefonieren jedenfalls war für mich eine Katastrophe .
Mit dem Älterwerden verschlechterte sich meine Situaion zusehends . Das heisst , so richtig habe ich das gar nicht wahr genommen zunächst . Nicht nur gab es keine Maikäfer mehr - auch die Vögel wurden weniger , oder sie waren halt nicht mehr so wie sie früher gewesen sind . Ich hörte kaum welche . Nur das Gezeter der vertrauten Spatzen , aber auch das klang irgendwie gedämpft - sind ja vieleicht auch anders geworden und streiten nicht mehr so laut . Es gab mir schon zu denken .

Nachdem ich trocken geworden war und einen neuen Job als Drehturmstaplerfahrer hatte , wurde es mir so richtig bewusst dass ich etwas unternehmen musste . So eine Maschine wog immerhin um die vier Tonnen . Die Tatsache dass ich andere Mitarbeiter überhören könnte und ich somit eine Gefahr für sie sein könnte beunruhigte mich . Längst hatte ich natürlich auch schon gewusst dass es Hörgeräte gibt , aber so richtig hatte ich es mir nie zugestanden dass ich welche brauchen würde . Zusehr hatte ich noch die Kindheit vor Augen , damals als die ersten Mädchen die mit Brillen in die Schule kamen , gehänselt wurden als Brillenschlange - was wirklich schlimm gewesen ist damals .
Gleich wie - nun wollte ich Nägel machen mit Köpfen . Ich machte Termin mit Ohrenarzt und , nachdem er sich die Ohren angeschaut hatte empfahl er mir gleich es mit einem Hörgerät zu probieren . Uff - jetzt oder nie ! Er verstand es , mir meine Bedenken wegen der Reaktionen der Leute zu zerstreuen . Ganz konnte er sie mir nicht nehmen , aber immerhin ich war bereit - komme da was wolle .

Na ja , noch einmal kam es dann doch zu einer Peinlichkeit . Meinen neuen Job hatte ich immerhin nun schon fast ein ganzes Jahr gemacht und niemandem ist es aufgefallen dass ich schlecht hörte . Ausser meinen beiden Chefs beim Einstellungsgespräch hatte ich es in der Firma keinem gesagt dass ich ein Problem mit dem Hören hatte . Nun aber , als ich ankam mit einem Knopf im Ohr - jetzt hatten die Arbeitskollegen Bedenken dass ich den Stapler fahren könnte . Erst jetzt fiel es auf dass ich ja schlecht höre und , erst jetzt wurde reklamiert . Und Leute die sonst ganz normal mit mir geredet hatten brüllten mich jetzt an beim reden . Ein Schock für mich , erstmal . Schliesslich hörte ich nun ja nicht schlechter weil ich die Geräte trug , sondern besser . - Daran musste sich auch mein Umfeld erst gewöhnen .

Auch die Chefs der Firma waren verunsichert und sahen für die neue Situation Handlungsbedarf . Ein Glück für mich dass ich sie damals informiert hatte . Nun wollten sie vom Ohrenarzt und selbst von der Unfallversicherung eine Bestätigung dass ich mit Hörgerät fähig war einen Stapler zu fahren ! Bestens meinten die , der Mann tut doch was dafür damit er hören kann - schicken sie mal die ganze Mannschaft zum Ohrenarzt , mal sehen wieviele es sonst noch nötig hätten Hörgeräte zu tragen ! Wow...

Ich muss sagen , die Arbeitskollegen und Kolleginnen haben sich sehr rasch daran gewöhnt und , ich habe nie wieder etwas in der Richtung vernommen . Auch ich selber konnte mich recht bald mit dem Gerät akzeptieren , und später als ich dann zwei trug und stereo hören konnte . -
Ich ohne Hörgeräte ? Das konnte ich mir bald nicht mehr vorstellen ....seit nunmehr 15 Jahren trage ich sie nun schon .

Hörgeräte können ein intaktes Gehör keinesfalls ersetzen - darüber muss man sich im klaren sein . Aber sie sind eine wertvolle Hilfe , eine Hörhilfe eben . Manche meinen man müsse das Gras wieder wachsen hören wenn man Hörgeräte trägt - und sind dann entäuscht dass dem nicht so ist. Es braucht zunächst einmal Gewöhnung , und dann sehr viel Übung bis man mit der neuen Hilfe richtig umgehen kann . Man muss die neuen Geräusche und Töne die reinkommen erst wieder neu identifiziern und definieren , das will alles gelernt sein . Es braucht Geduld und - man wirds kaum glauben - auch etwas Disziplin ! Anfangs ist es ja eher unangenehm mit den vielen Geräuschen , die man so vermisst hat und nun doch erst wieder neu sortieren und einordnen muss . Es ist einem schlicht des Guten zuviel auf einmal . Trotzdem : Wenn man die Geräte "in die Ecke schmeisst" gewöhnt man sich nie daran . Also Geduld ist angesagt und ständiges Tragen der Hörgeräte .

Ich weiss von einigen Leuten die sich Hörgeräte zugelegt haben und sie dann in der Schublade versorgt haben , weil sie einfach nicht damit klar gekommen sind . Das finde ich schade ....
Wenn du also "Neuling" bist , oder dir gerade überlegst ob du dir Hörgeräte "antun" sollst - dann möchte ich dich gerne ein Stück des Weges dabei begleiten . Gleich , ob es nun Altersschwerhörigkeit ist oder ob du durch Hörsturz oder Unfall oder was sonst auch immer nicht mehr gut hörst , du wirst es brauchen können .
Bist nicht sicher ob du Hörhilfe brauchst ? Nun , wenn dich gelegentlich Leute fragen warum du um himmelswillen immer so laut redest , dann liegt das wahrscheinlich daran dass du dich selber schlecht hörst und also immer lauter wirst . Zum Beispiel . Aber wahrscheinlich merkst du es auch selber dass etwas nicht mehr stimmt . Alsdann liegt es erstmal an dir etwas zu unternehmen .
Beim Ohrenarzt dauert es in der Regel sehr lange bis du einen Termin bekommst , wenn du nicht gerade akute Ohrenschmerzen hast , etwa 3 Monate . In der Zeit überlegst es dir vieleicht nochmal anders . Also empfehle ich dir gleich einen Termin mit einem Akustiker abzumachen . Der macht einen Hörtest mit dir und zeigt dir die Möglichkeiten auf die du hast , bezüglich Geräte . Diese Beratung bekommt man in der Regel kostenlos . Also machst das mal....



Ach ja , und vergess was die Leute denken oder sagen könnten wenn sie dich mit Hörgeräten sehen - wichtig ist nur dass du wieder mithören kannst , und somit auch wieder mitreden ! Du wirst bald feststellen dass sich die Leute schneller daran gewöhnen als du . Man selber hat anfangs das Gefühl dass alle Leute einem auf die Ohren starren . Natürlich machts manche neugierig wenns ihnen auffällt . Aber das kann man schliesslich niemandem verdenken und , zum Glück ist man heutzutage doch viel toleranter als das früher der Fall gewesen ist . Es ist ja auch nicht mehr so selten dass man Leuten begegnet die Hörgeräte tragen . Also da hat sich schon einiges getan .

Damit du nicht allzusehr entäuscht bist hinterher sag ichs lieber nochmal : Hörgeräte sind Hörhilfen , sie können kein intaktes Gehör voll ersetzen ! Zwar haben die neueren Geräte Filter und wer weiss wieviele Kanäle , aber ganz können sie die Töne nicht trennen und filtern . In Restaurants wo es viele Leute hat und es laut zu und her geht zum Beispiel , wirst du deine liebe Mühe haben wenn du dich mit jemandem unterhalten willst . Weil die vielen Geräusche die Stimme deines Gesprächspartners überlagern . Es wird dir schwer fallen dich mit mehreren Leuten gleichzeitig zu unterhalten , also zu verstehen was verschiedene Leute so reden . Du wirst dich auf die eine oder die andere Stimme konzentrieren müssen . In geschlossenen Räumen hingegen wo nur eine Person redet wirst du deine helle Freude haben .

In der freien Natur natürlich auch , da kannst deine neuen Lauscher so richtig geniessen - oder Musik hören , das macht wieder echt Spass ... Du wirst sehen dass so manches wieder Sinn macht in Deinem Leben . Vogelgezwitscher hören können , oder das rauschen eines Baches - und den Wind zu hören wenn er dir um die Ohren pfeift . Ja ja , so manches ist untergegangen in der Zeit wo du schlecht gehört hast . Was bedeuten da die kleinen Unannehmlichkeiten ? Die Vorteile überwiegen . Es lohnt sich dass du etwas unternimmst - "Weil du es dir wert bist" !
Also worauf wartest du noch ?
Ach ja - die Dinger sind recht teuer , was auch für dich möglicherweise nicht ganz unerheblich ist . Der Akustiker kennt sich aus , er kann dir sagen ob , - und welchen Anteil eventuell die Kasse oder die IV (Invalidenversicherung) übernimmt .
Du musst nicht denken du wärst schlecht beraten wenn dir der Akustiker nicht gleich das teuerste Gerät zum ausprobieren empfiehlt ! In der Regel sind die Standartgeräte optimal , an denen sich die Kassen oder die IV beteiligen . Die teureren Geräte sind oft auch komplizierter und anfälliger . Du kannst ohne weiteres bis zu drei Geräte austesten und dich dann erst entscheiden . Letzte Instanz ist allerdings der Ohrenarzt wenn sich IV oder Kasse beteiligen soll , dann muss er am Ende sein ok geben . Also vergess nicht rechtzeitig Termin abzumachen bei ihm .


Manche Leute genieren sich einen Hörtest überhaupt machen zu lassen . Ging mir eigentlich auch so das erstemal . Aber kannst beruhigt sein , du wirst sehr höflich und zuvorkommend behandelt werden . Keine Spur von Überheblichkeit und , du wirst nicht angeplärrt nur weil du sagst dass du nicht gut hörst . Und wenn du etwas nicht verstehst , dann erklärt man es dir geduldig und ganz normal . Schliesslich bist du ja gekommen um feststellen zu lassen wie schwer dein Hörschaden ist . Und dafür ist so ein Akustiker ja auch da . Also trau dich !
Sei ein guter Patient bzw. Client beim Hörtest - egal ob nun beim Ohrenarzt oder beim Akustiker !
Man wird dir laute Stimmen und leise Stimmen vorspielen von Band , gesprochene Sätze und Zahlen - und Töne , leise und laute Töne , schrille und angenehme . Du musst sagen von wo an du die Sätze verstanden hast und ab wann du sie nicht mehr verstanden hast . Das gleiche bei den Tönen .

Es nützt dir nichts wenn du aus Eitelkeit versuchst zu mogeln und behauptest du hättest verstanden wenn dem garnicht so ist . Genauso verkehrt ist es wenn du versuchst so zu tun als würdest du weniger hören als es tatsächlich der Fall ist . So schadest dir nur , in jedem Fall . Die Tests werden ja mehrmals wiederholt bis es dann endlich soweit ist . Na ja , sie kommen dir irgendwann auf die Schliche - oder du hast am Ende Hörgeräte die unakzeptabel sind . Man muss nicht mal in böswilliger Absicht so handeln . Wenn man einigermassen Gedächtnis hat merkt man sich durch die vielen Wiederholungen automatisch die gesprochenen Sätze und kennt sie also mehr oder weniger auswendig . Anhand der Selbstlaute und so , reimt man sich dann die Worte zusammen . Das kennt man ja gell ? Also schön aufmerksam hinhören und sich notfalls selbst korrigieren .


Hörgeräte kannst du nicht einfach aussuchen und bestellen , sie müssen eingepasst werden . Also jedes Stück ist ein Unikat und passt dann nur in dein Ohr . Dazu macht dir der Akustiker einen Wachsabdruck von deinem Gehörgang . Keine Angst , das ist etwas unangenehm aber tut nicht weh . Von diesem Abdruck wird nachher das Äussere des Geräts geformt und da hinein kommt dann all die Technik wo vorgegeben ist . Wenn das gemacht ist , wird das Gerät mit Hilfe von Computer eingestellt auf dich . Also Lautstärke und so . Damit beginnt für dich erst mal die Testphase , da hast du die Möglichkeit heraus zu finden welche Lautstärke du brauchst und - wenn nötig kannst da immer noch auf ein anderes Gerät umsteigen . Also wenn es sich herausstellt dass doch das Gerät hinter dem Ohr besser wäre , oder umgekehrt .

Wenn du das erstemal auf die Strasse kommst mit deinen "neuen Ohren" , erschreckst vielleicht von dem Lärm der plötzlich auch dich einprasselt . Ist gut wenn du darauf gefasst bist - es könnte der reinste Kulturschock für dich sein erst mal... *g* Na ja , kommt auch drauf an wie hoch dein Hörverlust gewesen ist vorher . Je weniger du vorher gehört hast , umso gewaltiger wird es sein für dich was jetzt so alles auf dich einbricht an Geräuschen und so . Vielleicht wirst du dir wünschen im ersten Moment du hättest dich niemals darauf eingelassen . Und nun ist es wichtig dass du die Geräte trotzdem anbehältst ! Nur wenn du schlafen gehst die Geräte ablegen , und sonst immer im Ohr lassen bitte ! Ausser natürlich wenn du unter die Dusche gehst oder schwimmen . Ansonsten - kannst ruhig nass werden im Regen , das schadet nicht . Sind recht robust die Dinger .
Auch sonst musst kaum Rücksicht nehmen , hast wirklich viel Bewegungsfreiheit . Sie sitzen erstaunlich gut . Kannst sogar rennen damit und sogar Sport treiben . Sogar Schwimmsport , wenn du Badekappe benützt . Natürlich , mit Badekappe kannste auch unter die Dusche - hab ich jetzt vergessen weil ich keine Badekappen mag , sorry .

Bei der Feineinstellung der Geräte dann , da kann ich dir einen Tipp geben : Trommle mit den Fingerspitzen , also Fingernägeln , auf die Tischplatte - so merkst am besten wanns unangenehm wird mit dem Ton ! Verlass dich nicht nur auf die Stimme des Akustikers (oder der Akustikerin) die haben meist angenehme Stimmen - und draussen erwarten dich beileibe nicht immer nur angehme Töne und Stimmen .
Zuhause dann ist es hilfreich wenn du an ein fliessendes Gewässer kannst , einen Bach zum Beispiel . Möglichst eine Stelle wo er über Steine fliesst . Dort darfst du nicht nur einfach ein Rauschen hören - du musst Unterschiede heraushören können , wie das Wasser über die Steine springt , also richtiges Geplätscher . Wenn du ein Aquarium hast kannst dir den Bach sparen . Da kannst den Innenfilter so einstellen dass das Wasser an der Oberfläche in Bewegung ist und also auch plätschert . Trau dich ruhig dem Akustiker zu sagen wie du es willst . Er kennt die Probleme und hat in der Regel viel Geduld . Und wenn du zehnmal hin musst zum anders einstellen : Du musst damit leben nachher , nicht der Akustiker - denk dran .

Es ist wichtig für später dass man möglichst alle Situationen ausprobiert .
Nachher kannst du deine helle Freude an den Hörgeräten haben , und recht bald schon wirst auch du sie nicht mehr missen wollen .
Und , wenn wie bei mir , dein Hörverlust an beiden Ohren unterschiedlich gross ist , dann kannst dich zum Schlafen auf das bessere Ohr legen und du hast deine Ruhe ...


Copyright © maeb 2003

Wieder frei sein !!


Weiter lesen bitte !



Beispiele von modernen Hörgeräten

In der Bildmitte : "Hinter dem Ohr Hörgeräte" und rechts und links sind "Im Ohr Hörgeräte" .

Wenn der Hörverlust an beiden Ohren verschieden ist , solltest dich auf alle Fälle für zwei Geräte entscheiden , damit du stereo hören kannst . Das ist keineswegs ein Luxus , sondern du kannst dich besser orientieren - im Strassenverkehr zum Beispiel könnte das wichtig sein . Und , wenn dich mal jemand von hinten anspricht ist es schon angenehmer wenn du weisst von welcher Seite es kommt . Die Geräte für hinter dem Ohr sind etwas Leistungsfähiger weil man doch mehr Technik darin unterbringen kann . Die Geräte im Ohr sind weniger auffällig . Frauen können sie ohnehin mit entsprechender Frisur geschickt unter den Haaren verbergen - für sie kann es eigentlich egal sein für welches Modell sie sich entscheiden . Für Männer mit grossen Händen (oder ungeschickten Fingern) hingegen sind vieleicht die Geräte hinter dem Ohr geeigneter . Ob im oder hinter dem Ohr , alle Modelle sind superleicht und von daher auch nicht störend . Gleichwohl scheint mir wichtig zu sein dass man sich für ein Modell entscheidet das einem persönlich zusagt , ich denke das spielt hinterher doch eine wesentliche Rolle dann - dafür nämlich ob man das Gerät ständig trägt oder es doch lieber versorgt ......

Versteht sich von selber dass man die Geräte sauber hält und regelmässig reinigt , insbesondere den Luftkanal sonst ists nichts mit Ton . Die Batterien haben je nach Marke gelegentlich Qualitäts Schwankungen . In der Regel halten sie fünf bis sieben Tage , bei den Geräten hinter dem Ohr etwa 14 Tage-das kommt darauf an wie lange man die Geräte eingeschaltet hat . Des Nachts wenn du die Geräte ablegst bevor du schlafen gehst - denk bitte daran den Deckel von der Batteriehalterung zu öffnen , so sparst du Strom . Und denke bitte daran : Immer Reserve Batterien in der Tasche haben für wenn du unterwegs bist !

P.S Ich trage inzwischen Geräte hinter dem Ohr . Mit speziell eingepassten Ohreinsätzen . Ist notwendig geworden nach einem bösartigen Infekt im Ohr . Jetzt ist es auch egal auf welchem Ohr ich einschlafe - ich hör auf beiden nichts ohne die Hörgeräte .
Die Geräte hinter dem Ohr sind Leistungsfähiger . Man kann sie auch besser sauber halten . Also ich bin sehr zufrieden mit meinen Lauschern .

p.s. Für Hörgeräte habe ich hier von Phonak bzw. Widex und Resound Links zur Info und Vergleich !